Korfu

Zunächst möchte ich euch zeigen, wie wir hier wohnen ich mein natürlich liegen. Der Hafen liegt innerhalb eines Fetungsgebietes. Ich will mal am Eingang anfangen, so als würdet ihr uns besuchen wollen. Wenn ihr zur Festung kommt müsst ihr zu „unserem Portier“ und um Einlaß bitten. Dies kann man mit 6 € tun oder ihm aber die Eintrittskarte in Form eines Fotos von einem Laternenphal aus der Marina zeigen.

Danach kommt ihr dann über eine Brücke die über den Burggraben führt durch den Eingang der ursprünglich eine Klappbrücke hatte. Der Weg führt dann links rum an der Musikuni, die meist gut zu hören ist, vorbei. Ein kleiner Glockenturm bleibt rechts liegen. Dann führt eine Rampe hinunter in Richtung Hafen. Nach einer kurzen Treppe betretet ihr durch eine massive Mauer das Marinagelände mit hauseigenem Strand. Das Marinagelände ist sehr gepflegt und wird von Andreas, dem Hafenmeister und seinen Kollgen betreut. Das Liegegeld lies sich noch ein wenig runterhandeln und wir waren happy.

Als Sicherung der Marina gibt es Aussichtsposten und auch Verteidigngsmittel. Zur Unterhaltung ist ein Veranstaltungsgebäude und zum besseren Auffinden aus der Ferne ein Leuchtturm vorhanden.

Korfu Stadt ist sehr touristisch, zumindest auf den ersten Blick. Der zweite ist dann etwas besser. Es gibt hier mal wieder einen Markt. -toll, wir lieben Märkte. Die großen Sehenswürdigkeiten hat die Stadt nicht zu bieten. Ein paar Impressionen habe ich euch hier zusammengestellt.

Da Korfu nur sehr eingeschränkte Liegemöglichkeiten, sowohl als Häfen als auch Ankerplätze hat, mieten wir ein Auto um die Insel zu erkunden. Ich erkundige mich im Netz nach dem Preis und anschließend gehen wir zu einem kleinen Autovermieter. Dieser ist incl. Versicherung günstiger und so testen wir mal einen Kleinen. Die Übergabe am Morgen verzögert sich um fast eine Stunde, aber sonst ist alles gut. Wir haben uns einige Dinge ausgeguckt und als erstes soll es zur Angelo Castro gehen. Hier hat man einen ordentlichen Anstieg zu meistern und das fällt morgens vor der Hitze leichter. Durch unsere 1 stündige Verspätung ist es auch so anstrengend genug. Der Ausblick ist aber dann eine tolle Belohnung. Eine kleine Kapelle fehlt natürlich nicht und hier ist eine kleiner Friedhof der besonderen Art. Es sind Gräber in den Fels gehauen die die menschliche Form haben, unterschielich groß, ganz individuell. Für mich wäre das wahrscheinlich teurer gewesen 😉 .

Es geht weiter in das Innere des nördlichen Teils von Korfu. Die Landschaft ist schon schön. Von einem der höchsten Berge genießen wir die herliche Fernsicht.

Unser nächstes Ziel ist das (ehemals) verlassene Dorf Paléo Períthia. Einst aufgegeben als der Fischfang lukrativer als die Landwirtschaft wurde, verliessen die Einwohner das Dorf. Ich liebe ja die Lost Places auch wenn dieser sich gerade wieder in die andere Richtung entwickelt. Es gibt hier mehrere Restaurants, eine Pension, ein Atelier und auch schon wieder bewohnte Häuser. Verlassenes und Verfallenes im venezianischen Stil gibt es für uns aber trotzdem noch zu entdecken. (um die Bilder größer zu sehen, müsst ihr diese nur anklicken)

Wir recherchieren leider ein bißchen spät, dass unsere nächste geplante Atraktion schon zum Mittag geschlossen hat. Wir wollten ursprünglich nun zum Sissi Schloß Achilleion fahren. Der Plan B ist jetzt noch durch die Berge zu fahren und dann an der Küste zurück und dort noch irgendwo einzukehren. So machen wir es auch und suchen uns per Google Rezession ein gut bewertetes Restaurant aus. Leider werden wir enttäuscht. Der Geschmack ist noch ok aber die Qualität läst zu wünschen übrig.

Anschließend wollen wir noch einen Blick auf die „Mäuseinsel“ eines der Wahrzeichen von Korfu werfen. Sie ist ein kleines Stück südlich der Stadt und die Halbinsel direkt neben dem Flughafen völlig überfüllt.

Wir kommen wegen eines gesperrten Fußweges nicht hinunter und werden uns diese dann noch einmal vom Wasser aus ansehen, wenn es weitergeht.

2 Gedanken zu “Korfu

  1. Bodo

    Hallo von hier!
    Also, das Sissi-Schloß ist wirklich sehenswert. Schade, daß ihr das verpasst habt.
    Liebe Grüße aus Kroatien!
    Bodo und Brigitte
    Verfolgen Eure Berichte immer gern.
    Weiter gute Reise und viele schöne Erlebnisse

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