Die warmen Seen von São Miguel

Wir haben einen Mietwagen ergattert. Über die online Portale war es nicht möglich einen Wagen zu bekommen. Auf Nachfrage in einer der Agenturen vor Ort bekamen wir dann aber einige Tage später ein Auto. Wer also hier her kommt -unbedingt rechtzeitig buchen. Das Busnetz hier ist aber auch ganz brauchbar aber eben nicht das selbe, kann man doch mit dem Auto jederzeit anhalten und die tollen Ausblicke geniessen, was vom Bus aus eben nicht möglich ist.

Der erste der Seen die wir besuchen ist Furnas. Hier stehen ein paar hübsche Häuschen und ein Kirche direkt an dem recht großen See. Dieser ist eingerahmt von steilen grünen Hängen und einer kleinen Ortschaft am Seeende. Nicht sehr spektakulär aber ein tolles Klima herscht hier drinnen.

Wir steigen wieder in den Wagen und fahren ein paar Kilometer weiter zur nächsten Atraktion dem Terra Nostra Park. Dieser Park erfreut sich seit Jahrhunderten großer Beliebtheit, da es hier Thermalquellen gibt. Diesen werden heilende Wirkungen unterschiedlicher Art (je nachdem in welches Becken man steigt) zugesprochen. Wir hatten uns diesen Besuch für heute vorgenommen, da nicht das perfekteste Wetter ist. Dies ist aber, wenn man eh badet auch nicht unbedingt erfordrlich.

Der große see mit dem sandfarbenen Wasser riecht leicht nach Eisen. Spuren des Wassers bleiben auf den Badesachen zurück. Das Wasser ist super und hat eine tolle Temperatur. Anne geht baden! Am Rand ist ein Zulauf über Wasser an dem man/ frau sich das noch etwas wärmere Wasser über Schulter und Nacken laufen lassen kann. Herlich! Für die kleineren Becken müssen wir ca. 15 Minuten anstehen und dürfen dort auch nur 15 Minuten bleiben. Wir haben ein Becken für sechs Personen und teilen uns dieses mit einem Vater und seinem kleinen Sohn, sowie zwei Indern die in Deutschland teilweise studiert haben und jetzt bei Infinion arbeiten. Beide sprechen super Deutsch und Englisch.

Die Parkanlage in der sich die Seen und Quellen befinden ist ebenfalls total schön. Leider ist nur das Wetter jetzt nicht mehr so toll. Wir lassen uns dennoch nicht von einer Runde hierdurch abhalten. Geschmackvoll angelegt beherbergt dieser Park die unterschiedlichsten Pflanzen unter denen auch endemische sind. Die Pflanzengrößen sind teilweise sehr beeindruckend.

Der Eintritt hat auf jeden Fall gelohnt und wenn man gewollt hätte, hätte man/ frau hier bei besserem Wetter problemlos einen ganzen Tag verweilen können.

Unsere Tour geht jetzt weiter in den Norden der Insel. Die einzige Teeplantage Europas steht auf unserem Programm. Wir wollen uns diese ansehen und natürlich auch den Tee verköstigen. Das Werk in der Mitte der Teeplantagen arbeitet noch mit der funktionierenden Technik von gestern … nein wohl eher von vorgestern. Einfach zu durchblickende Technik mit zum Teil Riemen getriebenen Maschinen durch einen großen Zentralmotor. In dem Verkaufsraum kann man sich selber mit Tee bedienen, lediglich Gebäck dazu ist nicht umsonst. Mit einem Beutel Tee verlassen wir anschliessend dieses tolle Werk.

Wir beschliessen am Abend noch einmal in Richtung der heißen Quellen zu fahren, wuch weil wir dort zu Abend Essen wollen. Wir passieren hierbei noch einen Ort mit einer hübschen alten Brücke und kommen dann im Dunklen noch einmal an die Quellen. ich versuche mit der Kamera diese mystische Stimmung einzufangen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s