Auf nach São Miguel

Die Wettervorhersage ist nicht schlecht. Wir wollen an Terceira vorbei nach São Migue segeln. Ein Törn von bummelig 140 sm soll es werden und somit in etwas mehr als einem Tag zu bewältigen sein. Am Abend bauen wir das Schlauchboot ab und verzurren es an Deck. Unter Deck werden lose Gegenstände weggestaut damit sie bei Seegang nicht durch das Schiff fliegen. Gut gerüstet brechen wir nach dem Frühstück auf. Der Nordküste folgend kommen wir noch einmal an Praia vorbei und haben auch Terceira schon im Blick. Auf der Leeseite der Insel wehnt ein sehr böiger Wind, was der sehr unterschiedlich hohen Küste geschuldet ist. Nach der Insel wird dieser dernn aber recht konstant.

Laut Vorhersage soll der Wind zur Nacht weniger werden. Leider schläft dieser aber dann bei Terceira ein und wir beschliessen für 2 3 Stunden Schlaf in den Hafen zu fahren. Wir machen dort am Rezeptionssteg fest. Auch heute ist hier wieder ordentlich Schwell aber wir schlafen bis um 5 Uhr. Der Wind ist draussen zurück und wir können unsere Fahrt fortsertzen. Die Fahrt ist dann unspektakulär und wir erreichen schließlich Ponta Delgada. Für uns in diesem Moment eine GROSSStadt. Die Kulisse um den Hafen ist aber hässlich incl. eines Hochhauses. Der Hafen ist ebenfalls bekannt bei den Seglern für ordentlich Schwell im Hafen. Der Hafenmeister von mir darauf angesprochen sagte, man habe den Hafen von Disignern und nicht von Hafenbauern gestallten lassen. Egal, wir freuen uns auf eine bessere Versorgungslage mit Lebensmitteln und einer tollen Markthalle. Auch treffen wir Stefie und Rolf von der SY Piccolina wieder.

Am Morgen geht es dann in die Markthalle. Ein Warenangebot wie wir es lange nicht mehr hatten erwartet uns. Die meisten angebotenen Sachen sind von Sao Miguel oder einer der anderen Azoreninseln.

Ponta Delgadaist nicht schön, hat aber einige schöne Gassen und Gebäude, viele Läden und auch wieder großem Supermarkt. Das Angebot ist natürlich da und wir überlegen oft, ob wir dem Angebot an tollen Lebensmitteln in der Markthalle oder dem Überangebot an Restaurants nach geben sollen. Beides ist immer wieder verlockend. -Luxusproblem!

Auch wenn wir nicht eingeladen sind, besuchen wir noch den Präsidenten.Denn hier ist der Regierungssitz Palacio de Sant‘ Ana. Das Gebäude und seine Autos sind sehr gepflegt, leider aber der Garten bzw. Park nicht besonders. Schade, da eine schöne Substanz vorhanden ist. Am Eingang wird unser Personalausweis gesichtet und uns gegen eine Gebühr von € 2 ein Besucherausweis ausgehändigt. Andere Kontrollen finden aber nicht statt.

Durch einen Tipp von der Piccolina finden wir eine Autovermietung bei der wir in ein paar Tagen einen Leihwagen zu einem akzeptablen Preis ergattern können. Wir freuen uns darauf.

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