Taxi, bitte!

Laurie hat es übernommen sich um einen Leihwagen für uns vier zu kümmern. Leider ist sie dabei aber nicht erfolgreich, stößt bei ihren Recherchen aber auf einen perfekt Englisch sprechenden Taxifahrer. Sergio erklärt sich bereit uns die Insel zu zeigen zu einem fairen Preis.

Er fährt uns zunächst auf den Hausberg, auf dem Anne und ich schon zu Fuss waren. Aber er erklärt uns, daß die Stierkampfarena schon noch in Betrieb ist und stoppt auch noch einmal an den Kirchen für ein Gruppenfoto.

Der Taxifahrer setzt uns am Markt noch einmal an der Bar ab für ein Getränk, während er noch einen Gast vom Flughafen nach Praia bringt. Er fährt danach die Küste entlang zu dem geringelten Leuchtturm Farol da Ponta da Barca an dem wir bereits vorbei gesegelt sind. Von hier hat man/ frau einen tollen Blick hinunter in eine kleine Bucht und eine Gesteinsformation in Form eines Wales -also Taxifahrt incl. Whalewatching.

Weiter geht es durch kleinere Örtchen im Norden der Insel. Der Taxifahrer zeigt wo er aufgewachsen ist und wie seine Eltern hier gelebt haben. Sehr kurzweilig führt er uns so das Inselleben vor Augen. Der Weg führt dann auch noch einmal auf die von Anne und mir schon bezwungene Caldeirinha. Heute sind nicht nur die Windräder gut zu sehen, sondern wir haben auch eine perfekte Fernsicht.

Von hier machen wir noch einen kleinen Abstecher über Luz zur Baìa da Folga. Das Haus an der Küste ist übrigens neu erbaut worden. Hier hat man/ frau aber den alten Stil der Häuser beibehalten.

Der Taxifahrer bringt uns nun zum Hauptvulkan der Insel. Ich habe für diesen knap 400 m hohen Berg keinen Namen gefunden. Hier ist die eigentliche Atraktion wieder einmal das Innere. Hinein gelangt man über einen Straßentunnel. Gerfühlt betritt man hier eine andere Welt. Die Hänge fallen Steil in den Krater hinab. Es ist sehr grün hier drinnen. Große Bäume behergt dieser Kessel. Das war allerdings nicht immer so, weiß unser Taxifahrer zu berichten. Die Straße führt aber noch weiter hinab zu den Furna do Enxofre. Hier kann man/ frau für einen Eintrittspreis von € 5 durch das Besucherzentrum zu einem Turm gelangen. Dieser Turm wird oben betreten und führt über eine Wendeltreppe mit 183 Stufen 37 m hinab in die Höhle. Diese ist 194 m lang und das Gewölbe bis zu 40 m hoch. Zu dem untersten Teil mit See dürfen wir auf Grund zu hoher CO2 Werte allerdings nicht. Unglaublich ist, dass dieser See dann schon fast wieder auf Meeresniveau ist. Leider ist die Höhle schlecht beleuhtet, was gute Aufnahmenim Inneren mit der Kamera nahezu unmöglich macht. Die Qualität bitte ich an dieser Stelle zu entschuldigen.

Wir setzen die Runde weiter gege den Uhrzeigersinn fort. Wir kommen im Südosten an den Ponta do Carapacho. Eine beliebte Badestelle an der es auch ein Thermalbad gibt. Dieses ist wegen Covid allerdings geschlossen. Der Weg führt jetzt hoch zum Farol da Ponta da Restinga, dem Leuchtturm. Ein herlicher Blick über den Atlantik offenbart sich von hier. Wir besuchen noch eine Keksbäckerei und damit geht ein toller und sehr informativer Tag dem Ende entgegen.

2 Gedanken zu “Taxi, bitte!

  1. Daniel Metzger

    Nach langer Abwesenheit aus eurem Blog, das bringt das Leben auf dem Kontinent in der Arbeitswelt leider so mit sich, das man keine ruhige Minute findet. Habe ich nun wieder angefangen euren Blog zu lesen. Ich freue mich sehr über die vielen ausführlichen Berichte. Und immer wieder bekommt man das Gefühl das man auch gerne lossegeln würde. Vielen lieben Dank für all die Zeit und Kraft welche ihr investiert uns an eurem Abenteuer teilhaben zu lassen.

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