Graciosa die Zierliche

Anne und ich wollen ein wenig die Insel erkunden. Zu diesem Zweck probieren wir heute die Busse. Dieser fährt uns über Guadelup nach Ribeirinha. Hier verlassen wir den Bus und gehen durch das kleine Straßendorf hinauf. An einer kleinen Wasserstelle biegen wir dann rechts ab. Der Berg über uns ist immer wieder in mehr oder weniger dichten Nebel/ Wolken gehüllt. Die Windräder auf ihm sind besser zu hören als zu sehen. Schließlich erreichen wir die Caldeirinha und können zumindest gut hinein sehen. Irgendwie sind diese Krater, auch wenn sie klein sind wie dieser doch immer wieder faszinierend für mich.

Wir gehen den kleinen Rundweg um den Krater In Wolkenlücken können wir auch immer wieder die tolle Aussicht in Richtung Santa Cruz genießen.

Anschliessend steigen wir den Wanderweg, den wir unten verfehlt haben, wieder hinab. Unten gebt es wieder die großen Blumen, die vermutlich zu den Ingwergewächsen gehört. Sie verströmen einen tollen Duft.

Von hier aus geht es jetzt kleine Straßen hinab. Links und rechts stets Rinderweiden. Als wir weiter unten die „Hauptstraße“ erreichen, beschließen wir nach links und nicht, wie ursprünglich geplant rechts nach Praia ab zu biegen. Dieser Weg zurück ist deutlich kürzer und an der Straße entlahg führen leider beide. In einigen der Dörfer sind noch alte Waschhäuser erhalten. Teilweise wie hier im Vordergrund zu sehen mit den eingearbeiteten Waschbrettern.

Als der Verkehr zu nimmt kommt von hinten ein Inselbus. Wir stoppen diesen und er nimmt uns die letzten Kilometer mit zum Ort. Obwohl diese Wanderung mehr Straßenkilometer als auf den anderen Inseln hatte war sie trotzdem ganz schön.

Wir fühlen uns wohl in dem kleinen Hafen, an der Mooring und auch in Santa Cruz. Wir haben Kontakt zu Bill und Laurie von der unter amerikanischen Flagge fahrenden Toodle oo. Die beiden kennen wir aus Lagos, wo wir beide den Winter verbracht haben. Der Kontakt war dort Covid bedingt aber eher sporadisch. Wir haben uns aber über SSB Funk ausgetauscht und ich habe Bill auch einen Koax Stecker konfektionieren können. Die beiden sind in Horta und wollen hier rüber kommen und wir freuen uns darauf. Der Längsseitsplatz an der Mole ist noch frei und wir rudern an Land, um mit den Leinen zu helfen. Über das Handfunkgerät haben wir Kontakt. Was Bill mir nicht gesagt hat ist, dass direkt vor ihm noch eine Yacht den Hafen anläuft. Diese versucht dann aber zu ankern und Bill kann direkt die Mole ansteuern. Bei ordentlich Seitenwind gelingt dies im zweiten Anlauf. Wir werden auf einen Anleger eingeladen und sitzen noch ein wenig zusammen. Auch beschliessen wir gemeinsame Aktionen. Zum nächsten Tag sind wir zum Mittagstisch in unserem Lieblingsrestaurant verabredet und zeigen ihnen die wichtigsten Sachen am Ort.

Wir versuchen mit Laurie und Bill gemeinsam einen Pot Luck mit die Beine zu stellen. Die Brasilianer sind schon mit Verwandschaft auf der Insel verabredet und die Franzosen wollen an dem Tag weiter. Schließlich bleiben nur wir und die Amis was unserem Spaß aber keinen Abruch schafft. Wir verabreden am frühen Nachmittag mit Boule zu beginnen. Direkt am Hafen ist ein Picknick Gelände mit zwei Grills und festen Tischen unter Schatten spendenden Bäumen. Der perfekte Platz. Das Boulespiel ist wider meinen Erwartungen recht ausgewogen. Wir haben viel Spaß.

Wir starten dann auch den Grill und genießen die Rippchen, Steaks und Salate bei Bier und Wein. Ein klasse Nachmittag.

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