Von Fajãs zu Fajãs

Der zweite Tag mit unserem Leihwagen soll uns in den Norden von Sao Jorge führen. Das Wetter ist auch heute wieder erstklassig und auch auf Pico ist heute super Wetter, sodass wir oft einen freien Blick auf Portugals höchsten Berg werfen können. Weiden, Hortensien und eine Kuh mit verbogenen Hörnern sind auf dem Weg zur Nordküste.

Die Küste fällt auch hier steil zum Meer hin ab. Ausnahmen bilden hier die Fajãs. Dies sind flache Landnasen, die sich ins Meer ergossen haben und teilweise bewirtschaftet und bewohnt werden. Die Passstrasse geht in Serpentinen herab und hat auch hier wieder schöne Aussichtspunkte. Einer von ihnen ist mit einer sehenswerten Bedürfnisanstallt ausgestattet.

Wir erreichen schließlich die Fajã dos Cubres, parken unser Auto und wollen zur Faja da Caldeira Santo Cristo wandern. Der vermeidlich nette Spaziergang entpupt sich dann aber doch als anstrengend. Der Weg führt zwar wie gedacht am Wasser entlang, aber hier kann am Wasser entlang auch auf 50 m Höhe sein. Es geht mehrmals hoch und runter. Wir sind froh, als wir dort ankommen und sogar zu normalen Preisen etwas zu trinken bekommen und sogar ein Thunfisch Sandwich. Bei der Bestellung von diesem werde ich gefragt wie der Thun sein soll -medium oder durch? Ich stutze ein wenig und wir bekommen einen Augenblick später zwei Brötchen mit Salat und zwei frisch gebratenen Thunasteaks. Der Preis hierfür: 4€ !

Den Höhepunkt des Tages kann ich leider nicht mit der Kamera fest halten. Weit vor der Küste fährt ein Fischtrawler und hiter ihm sehen wir mehrmals Wale aus dem Wasser springen. Ich bin fasziniert, aber für das Foto zu lahm. 😦

Da wir noch ein wenig Zeit haben, bevor wir am Abend das Auto wieder abgeben müssen, fahren wir weiter in Richtung Westen. In einem der Dörfer geht ein Bauer mit seinen Bullen die Strasse entlang. Die größten Bullen die ich je gesehen habe. Hier im Westen soll es einen Wanderweg zum Leuchtturm geben. Eine Straße oder besser gesagt ein Feldweg führt aber ebenfalls dort hin. Der Weg ist beeindruckend gerade. Ein Stück ist 1,5 km und das zweite Stück sogar 2,0 km Schnur gerade. Der Leuchtturm ist leider häßlich aber der Aussichtspunkt ist toll. Nachdem wir diesen genossen haben, machen wir uns auf den Weg zurück. Das waren zwei tolle Tage mit dem Mietwagen.

Da wir netter weise von der Crew der Norina, Peter und Bea über den Hafenmeister Farben bekommen haben, konnten wir uns jetzt hier auch auf der Mole verewigen. Das hat Anne übernommen und ein super Bild gemalt. Das soll ja Glück bringen und heißen, dass man wieder kommt.

Ein Gedanke zu “Von Fajãs zu Fajãs

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s