Terceira -der Südosten

Bevor ich mit dem Bericht anfange möchte ich diejenigen, die sich schon gewundert haben, dass wir so lange auf Terceira sind, den Grund erklären. Nachdem wir hier angekommen sind hat unser niederländische Nachbar von der Justo Medio uns erzählt, dass er sich hat auf Terceira unkompliziert hat impfen lassen. Wir spitzten die Ohren. Er berichtet, dass im Gesundheitszentrum ein älterer Herr am Empfang ihn nach seinem Anliegen fragte und ihm anschließend in den Mund legte, dass er ja auch länger als drei Monate auf der Insel bleiben wolle. Daraufhin bekam er am folgendem Tag einen Impftermin. Das hörte sich für uns gut an und wir machten dies genauso. Wir wollen auch so lange hier bleiben 😉 . Nungut, den Rest in Kurzform – wir haben nun die zweite Impfung hinter uns und werden nun auch unsere Azoren Rundreise fortsetzen können. Ob wir Sao Miguel anlaufen werden ist aber noch immer fraglich, da dort die Inzidenz anhaltend hoch ist und unsere Pfizer Impfung ja auch keinen sehr hohen Schutz gegen die Deltavariante bietet. Wir wollen aber die anderen Inseln der Zentralgruppe auch noch besuchen.

Heute fahren wir mit dem Bus nach Porto Judeu. Das Bussystem auf Terceira ist ganz gut und die Busse sind klasse. Dort angekommen gibt es an der ersten Bar noch einen Espresso. Der Weg führt uns an die Küste. Hier in Porto Judeu ist gerade ein nagelneuer Wanderweg in Betrieb genommen worden. Liebevoll gestalltet incl. neuer Grillplätze die allerdings noch nicht ganz fertig gestellt sind. Von dem Weg aus sind auch noch Fledermaushöhlen ausgeschildert, zu denen wir dann natürlich noch runter gehen. Leider kann ich keine Fledermäuse entdecken. Vom Hafen aus konnten wir viele Abende Fledermäuse beobachten. Vermutlich die endemischen Azoren- Abendsgler die mehr als andere Fledrmausarten tagaktiv sind.

Der Weg führt dieses Mal kleine Strassen entlang die aber kaum befahren sind. Wir kommen an Bananenplantagen vorbei und an anderen Gärten. Auch eine schöne alte Villa, um die sich scheinbar keiner mehr kümmert liegt an der kleien Straße.

Hinter einer kleinen Badestelle biegen wir dann aber endlich auf einen Wanderweg ab. Dieser ist mit kleinen rot/ gelben Markierungen gut zu finden. Zunächst geht es die Küste entlang an tollen Felsformationen vorbei in Richtung Leuchtturm Ponta das Calvas. Hier sind gerade drei Handwerker dabei die rote Farbe der Haube aus zu bessern. Auch eine Aussenstelle des Roten Sofas vom NDR gibt es hier. Danach erreichen wir den Naturhafen Baía da Mina. Hier hat es scheinbar schon große Schlachten gegeben wie auf Fliesenbildern anschaulich dargestellt wird.

Die zu dieser Bucht gehörende Ilhéu da Mina ist ein kleines Vogelschutzgebiet mit einer tollen unterschiedlichen Gesteinsarten. auch hier hat man/ frau einen tollen Ausblick.

Es geht durch kleine Wäldchen, über Kuhweiden und an der Felskante entlang weiter nach Norden. Bevor wir ins Landesinnere abbiegen kommen wir noch an eine alte Befestigungsanlage von der noch einige Grundmauern stehen.

Jetzt müssen wir noch einen letzten kleinen Anstieg nach Sao Sebastiao machen und freuen uns auf einen kühlen Drink als Belohnung für unser Strapazen. Die erste Bar sagt uns nicht zu und auf dem Weg zur nächsten kommt der Bus zurück nach Angra. Kurz überlegt entscheiden wir uns den Drink dann in Angra zu uns zu nehmen und steigen gut 11 km in den Bus.

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