Erstmal Wandern

Bevor ich euch mit in die Stadt von Angra do Heroísmo nehme, müst ihr noch einmal mit mir wandern. Ein Bericht über die Stadt wäre momentan noch unvollständig und so berichte ich zunächst von unserer ersten Wanderung hier auf Terceira.

Wir stapfen erst einmal zum Rathausmarkt von wo aus der Bus fährt. Mit dabei sind wieder Bea und Peter von der Norina. Es geht nach Serreta im Westen der Insel. Wie immer kommt der Bus nicht pünktlich aber er kommt. Beim Verlassen des Buses hüllt sich unser angepeiltes Ziel noch in Wolken, lediglich der Nachbarberg ist zu sehen. Der Himmel ist grau. Wir gehen los zu dem eigentlichen Startpunkt der beschilderten Rute.

Es geht bei angenehmem Klima in den Wald. Im Hafen war es dochnoch eher sehr schwül. Auf Wegen die sehr unterschiedlich, aber immer sehr liebevoll gemacht sind, geht es weiter den Berg hinauf. An einer sehr feuchten Stelle sind Baumscheiben gesägt worden und stellen kleine Inseln um die Passage zu überwinden. Vergisst man / frau zwischendurch den vulkanischen Ursprung der Insel wird man immer wieder auch daran erinnert.

Nach einer kurzen Snack- und Trinkpause geht es weiter den Berg hinauf. Wilder Ginster und üppige Moose säumen den Weg. Ein kurzes Stück ist der Weg sogar befahrbar bevor es dann nach links zum Kraterrand eines erloschenen Vulkans hinauf geht. Dieses Stück ist ganz neu gemacht. Über eine nagelneue Treppe und befestigte Stücke geht es hier weiter.

Wir haben so ein Glück mit der Sicht. Wir erreichen den Aussichtspunkt und auch den Kratersee zwar ohne Sonnenschein, aber eben auch nicht in Wolken verhüllt nach über 500 Meter Höhenunterschied.

Unser Aufenthalt ist aber zeitlich ein wenig begrenzt, da es heute nur noch einen Bus zurück gibt und den gilt es zuerreichen. Wir gehen den tollen Weg wieder hinab bis zur ersten Gabelung. Da dies ein Rundweg ist können wir einen anderen Weg zurück gehen.

Am Rande von Wiesen die an Almen in den Alpen erinnern geht es weiter. Rechts die Wiesen und auf der Linken zieht sich eine sehr tiefe Schlucht den Berg hinab, auf den Bildern nur schwer zu erkennen. Eine hölzerne Tür hindert die Kühe am verschwinden.

Der Rundweg geht zu Ende und das letzte Stück geht es kleine Straßen hinab bis zur Hauptstraße . Der Bus hat ordentlich Verspätung, kommt aber schließlich, als wir schon fast ein Taxi bestellen wollen. Eine tolle Tour

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